Neues DKBC-Präsidium gewählt
Am 14.01.2012 fand in Schnelldorf (Bayern) auf Verlangen von 5 Mitgliedsverbänden eine außerordentliche Classic-Konferenz des DKBC statt. Dort stand die Abwahl des aktuellen DKBC-Präsidiums auf dem Programm. Um 11:00 Uhr eröffnete DKBC-Präsident Fred Altmann die außerordentliche Classic-Konferenz. Nach den Vorbereitungen fand die Stimmabgabe statt. Um 11:31 Uhr stand das Ergebnis fest, mit 42 zu 19 Stimmen entschied sich die Konferenz für die Abwahl des bisherigen Präsidiums, das nach der Bekanntgabe des Ergebnisses den Raum verließ.
Nach der Abwahl des alten DKBC-Präsidiums bestimmte der DKBC-Ehrenrat einen Wahlausschuss, der die Neuwahlen des DKBC-Präsidiums leitete. Zuerst wurde ein neuer DKBC-Präsident gewählt. Als einzigster Kandidat stand Jürgen Franke, Präsident des Thüringer Keglerverbandes, zur Wahl. Er wurde um 11:43 Uhr mit 43 zu 13 Stimmen zum neuen DKBC-Präsidenten gewählt. Nach der Wahl des DKBC-Präsidenten wurden zwei Vizepräsidenten gesucht. Bei der Wahl des ersten Vizepräsidenten wurde um 11:53 Uhr Franz Schumacher, Vizepräsident des Südbadischen Kegler- und Bowlingverbandes, mit 56 zu 1 Stimmen gewählt. Ihm folgte um 11:59 Uhr Thomas Berk vom Landesverband Bayern mit 44 zu 13 Stimmen als zweiter Vizepräsident des DKBC. Nun fehlte noch ein Schatzmeister sowie der Sportdirektor. Schatzmeisterin des DKBC wurde durch das Votum des Gremiums um 12:06 Uhr Irene Deuber vom Landesverband Württemberg mit 43 zu 15 Stimmen. Harald Seitz vom Landesverband Baden komplettierte als neuer Sportdirektor um 12:16 Uhr mit 46 zu 12 Stimmen das neue DKBC-Präsidium. Es setzt sich damit nun wie folgt zusammen:
- Präsident: Jürgen Franke (Landesverband Thüringen)
- Vizepräsident: Franz Schumacher (LV Südbaden)
- Vizepräsident: Thomas Berk (Landesverband Bayern)
- Schatzmeisterin: Irene Deuber (Landesverband Württemberg)
- Sportdirektor: Harald Seitz (Landesverband Baden)
DKBC-Präsident Jürgen Franke hielt zum Abschluss der außerordentlichen Classic-Konferenz 2012 seine Antrittsrede. Darin sagte er: „Über die Ergebnisse und Resultate, die durch unsere Wahl heute entstehen, wird wohl Klarheit herrschen. Unser DKBC soll wieder ein geachtetes Mitglied der internationalen Gemeinde sein. Wir wollen für alle Kegler Voraussetzungen schaffen, um international und national erfolgreich zu sein. Der geschlossene Vergleich von Ulm wird nach Buchstaben und Geist umgesetzt“.
Man darf nun also gespannt sein, welche Ziele sich das neue DKBC-Präsidium setzt und wie es die Kluft zwischen altem und neuem Spielsystem zu schließen gedenkt. Gegen 13:00 Uhr ging diese denkwürdige Veranstaltung mit dem Keglergruß “Dreifach kräftig Gut Holz” dann zu Ende.






















Wenn man schon eine 120 Regelung will, sollte Sie auch einfach für den Laien sein. Es sollte das Ergebnis zählen und der Sportler des das bessere hat erhält einen Punkt. Alle anderen Regeln sind meiner Meinung Schwachsinn und helfen dem Kegelsport überhaupt nicht. Der Kegelsport hat eh Schwierigkeiten mit dem Nachwuchs und je komplizierter ein System ist um so weniger wird es Interessenten finden
Sportliche Grüße
Kurt Sandrisser, KSC Rheinau, Baden
Hallo Thomas,
entschuldige den Weg der Kontaktaufnahme.
Dieser Link war gestern für wenige Minuten im Forum von Brandenburg:
http://www.lr-online.de/sport/rundschau/Regionalsport-Ausgekegelt-Fallen-die-Traditionen;art1075,3655175
ich finde ihn nicht mehr.
Das Zeitungsdatum ist interessant.
Gruß
Alois
Neu: Thüringer Sportkegelforum Beitrag K-H Jäger;
achtet bitte auf die neuen Fassungen 14.4.8 und 14.4.9
Änderung der Rechte des DKBC und Unterstellung unter die NBC
@Alois Münzenberger
Hallo Alois,
danke für die Info.
Schaut auf die Seite von Sachsen-Anhalt, die Begrüßung des neuen Präsidiums, letzter Absatz. Da steht alles klar und deutlich zu lesen!
Verstehe leider das deutliche Abstimmungsergebnis zur Abwahl von 42:19 Stimmen nicht. Hat das alte DKBC-Präsidium etwas gemacht was wir Normalkegler nicht wissen?
An der 120/200 Situation wird auch das neue Präsidium nichts ändern können wenn man nic ht ernsthafte Konsequenzen in Kauf nehmen möchte.
Sauer Wolfgang
Ubstadt-Weiher
Hallo Wolfgang,
das alte DKBC-Präsidium hat sich sicher nichts vorzuwerfen. Soweit ich das überblicken kann, gab es nichts, was die Normalkegler nicht wissen oder nicht wissen dürften.
Die angespannte Lage zwischen den “ewig gestrigen” und den “Revoluzzern” hat sich nicht verändert, eine Lösung des schon lange bestehenden Problems wird auch für das neue Präsidium schwer werden. Man wird das neue Präsidium sicherlich daran messen, was es bis zur Neuwahl im nächsten Jahr bewirken kann und welche Lösungen Kegeldeutschland angeboten werden.
Sportliche Grüße
Thomas Speck